Rhein-Neckar Löwen

Obwohl der Name Rhein-Neckar Löwen erst seit 2007 offiziell auf der Landkarte des deutschen Handballs zu finden ist, kann das Team auf eine lange Geschichte zurückblicken. Die Rhein-Neckar Löwen sind das Bundesligateam der 2002 gegründeten SG Kronau/Östringen, hervorgegangen aus der TSG Kronau und dem TSV Baden Östringen. Beide Vereine können auf eine lange Historie zurückblicken, sie wurden 1900 bzw. 1926 gegründet. Bereits 1932 nahm der Vorläuferverein DJK Kronau nach dem Gewinn der Badischen und Süddeutschen Meisterschaft an der Endrunde zur Deutschen Meisterschaft im Feldhandball teil. Dieses in der Vereinsgeschichte wohl einmalige Ereignis, fand vor 35.000 im Stadion Rote Erde, der traditionellen Heimat von Borussia Dortmund, statt. Durch eine Fusion mit dem SV Viktoria entstand dann drei Jahre später die TSG Kronau.
In den 1990er Jahren schaffte Kronau den Sprung in die Regionalliga, 2000 folgte dann der Sprung in die Zweite Bundesliga. Dort traf man auf den Lokalrivalen TSV Baden Östringen. Der heutige Kooperationsverein spielte bereits fünf Jahre lang im Unterhaus und hatte sich dort in der oberen Tabellenhälfte etabliert. Nach dem Gewinn der Vizemeisterschaft in der Südstaffel 2002 durch Östringen bildeten die beiden Lokalrivalen eine Spielgemeinschaft. Der sperrige Name SG Kronau/Östringen wurde im Volksmund schnell durch die Abkürzung Kröstis ersetzt.
Mit vereinten Krästen gelang der Aufstieg in die Bundesliga, doch am Ende war auch das höhere Tempo in der ersten Liga dafür verantwortlich, das nach nur einer Spielzeit der Abstieg in die Zweite Bundesliga folgte. Daniel Hopp, Sohn des SAP-Mitbegründers Dietmar Hopp, stieg ein und sorgte dafür, dass aus den Kröstis im Laufe der nächsten Jahre die Rhein-Neckar Löwen werden sollten. Nach einem Jahr schaffte man wieder den Sprung ins Oberhaus. Gleichzeitig zog man aus der kleinen Halle in Eppelheim in die 13.200 Zuschauer fassende SAP-Arena nach Mannheim. Daniel Hopp ist dort und beim Eishockey-Team Adler Mannheim als Geschäftsführer tätig und wollte einen zweiten Hauptmieter in der neuen Arena verankern.
Die SG Kronau/Östringen gab sich den Beinamen Rhein-Neckar Löwen, seit 2007 dann auch offizieller Name des Bundesligateams. Von der damaligen Aufstiegsmannschaft ist mittlerweile nur noch Eigengewächs Uwe Gensheimer im Kader. Die Rhein-Neckar Löwen wollen sich als Spitzenteam etablieren und im Meisterschaftskampf mit dem THW Kiel und dem HSV Hamburg konkurrieren. Seit 2009 spielt das Team außerdem in der Champions League und erreichte 2009 bis 2011 jeweils das Halbfinale. Ein Titelgewinn fehlt den Rhein-Neckar Löwen allerdings noch, trotz sechsmaliger Teilnahme an der Pokalendrunde.
Erfolge:
DHB-Pokal-Final4 2006 - 2011, Finale 2006, 2007, 2010
Europapokalfinale 2008
Aufstieg in die 1. Bundesliga: 2003, 2005
Aufstieg in die 2. Bundesliga: 1995 (TSV Baden Östringen), 2000 (TSG Kronau)
In den 1990er Jahren schaffte Kronau den Sprung in die Regionalliga, 2000 folgte dann der Sprung in die Zweite Bundesliga. Dort traf man auf den Lokalrivalen TSV Baden Östringen. Der heutige Kooperationsverein spielte bereits fünf Jahre lang im Unterhaus und hatte sich dort in der oberen Tabellenhälfte etabliert. Nach dem Gewinn der Vizemeisterschaft in der Südstaffel 2002 durch Östringen bildeten die beiden Lokalrivalen eine Spielgemeinschaft. Der sperrige Name SG Kronau/Östringen wurde im Volksmund schnell durch die Abkürzung Kröstis ersetzt.
Mit vereinten Krästen gelang der Aufstieg in die Bundesliga, doch am Ende war auch das höhere Tempo in der ersten Liga dafür verantwortlich, das nach nur einer Spielzeit der Abstieg in die Zweite Bundesliga folgte. Daniel Hopp, Sohn des SAP-Mitbegründers Dietmar Hopp, stieg ein und sorgte dafür, dass aus den Kröstis im Laufe der nächsten Jahre die Rhein-Neckar Löwen werden sollten. Nach einem Jahr schaffte man wieder den Sprung ins Oberhaus. Gleichzeitig zog man aus der kleinen Halle in Eppelheim in die 13.200 Zuschauer fassende SAP-Arena nach Mannheim. Daniel Hopp ist dort und beim Eishockey-Team Adler Mannheim als Geschäftsführer tätig und wollte einen zweiten Hauptmieter in der neuen Arena verankern.
Die SG Kronau/Östringen gab sich den Beinamen Rhein-Neckar Löwen, seit 2007 dann auch offizieller Name des Bundesligateams. Von der damaligen Aufstiegsmannschaft ist mittlerweile nur noch Eigengewächs Uwe Gensheimer im Kader. Die Rhein-Neckar Löwen wollen sich als Spitzenteam etablieren und im Meisterschaftskampf mit dem THW Kiel und dem HSV Hamburg konkurrieren. Seit 2009 spielt das Team außerdem in der Champions League und erreichte 2009 bis 2011 jeweils das Halbfinale. Ein Titelgewinn fehlt den Rhein-Neckar Löwen allerdings noch, trotz sechsmaliger Teilnahme an der Pokalendrunde.
Erfolge:
DHB-Pokal-Final4 2006 - 2011, Finale 2006, 2007, 2010
Europapokalfinale 2008
Aufstieg in die 1. Bundesliga: 2003, 2005
Aufstieg in die 2. Bundesliga: 1995 (TSV Baden Östringen), 2000 (TSG Kronau)







